Im Islam bleibt nichts dem Zufall überlassen – nicht mal der Toilettengang bleibt Privatangelegenheit. Muslimische Jungs lernen, wie man sich auf halal-konforme Weise erleichtert – von der Fußstellung bis zur Reinigung.
Selbst ein strammer Muslim muss mal aufs Klo. Damit aber auch dieses Geschäft vor den Augen Allahs Wohlgefallen erzeugt, wird im Islam nicht einfach drauflosgekackt. Selbst der Gang aufs stille Örtchen ist dort eine rituelle Angelegenheit und will von Kindesbeinen auf korrekt ausgeführt sein.
Schritt 1: Mit dem linken Fuß eintreten – weil links für Unreines steht. Und vorher bitte ein kurzes Bittgebet murmeln, um sich vor Dämonen zu schützen. Klar, niemand will Gesellschaft auf dem Klo – schon gar nicht übernatürliche.
Schritt 2: Setz dich nicht in Richtung Mekka. Wer zufällig nach Osten wohnt, muss kreativ werden. Drehen, verrenken, diagonal hocken – alles, damit der Allerwerteste bloß nicht gen Qibla zeigt.
Schritt 3: Kein Reden, kein Handy, kein „Bring mal Klopapier!“ – Schweigen ist Gold, vor allem beim großen Geschäft. Man ist schließlich im Dienst der Reinheit.
Schritt 4: Reinigung ist Pflicht – aber bitte mit Wasser, nicht nur trockenes Papier. Muslime benutzen oft eine kleine Kanne (Lotā), mit der sie sich spülen – mindestens dreimal, mit der linken Hand. Die rechte bleibt fürs Essen reserviert. Praktisch, wenn man später jemandem die Hand schüttelt – weiß man direkt, was Sache ist.
Schritt 5: Mit dem rechten Fuß raus – und zum Abschluss ein Gebet: „Ghufrānaka“ („Ich bitte um Vergebung“). Schließlich warst du an einem unheiligen Ort. Besser auf Nummer sicher gehen – man weiß ja nie, wer zuhört.
Anm. von Hubert Alexii: Was die Reinlichkeit islamischer Männer betrifft. Ich habe in Ägypten seit 2008 einen Nebenwohnsitz und kenne viele Menschen dort. In Gesprächen erfuhr ich von der so geheiligten Sauberkeit. Fast alle Männer putzen sich niemals die Zähne, sind sogar noch stolz darauf! Ich war auf öffentlichen Toiletten wo noch nie gereinigt wurde! Die Wände, der Boden, die Toilette, alles war schwarz voller Dreck! Kein normaler Mensch verrichtet dort sein Geschäft! Ja, richtige Muslime essen keine Schweine, sie sind Schweine! Ergo, Schweine essen keine Schweine!
In den Kommentarspalten hält sich der Beifall ob des allah-gefälligen, islamischen Toilettenritus in Grenzen:
„Dies gehört ja noch zu den harmlosen Dingen, die diesen armen musl. Jungs beigebracht werden.“
„Ich kann damit nichts anfangen, das hat DE schon lange hinter sich gelassen und ich will da auch nicht zurück.“
„Ich hab mein Leben lang falsch geschissen..
“

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